Einbooten in Zeiten der Seuche

Diese Jahr war alles anders als sonst. Statt in die Halle zum Boote schieben durfte man mit dem Auto vorfahren und sich testen lassen. Man durfte nicht nur, man musst. Sofern man nicht einen aktuelles negatives Schnelltestergebnis in der Tasche hatte. Denn dieses Jahr stand das Einbooten im Zeichen von COVID19.

Das traumhafte Testteam

Also nach Zeitplan vorfahren, Probe nehmen lassen und dann auf das Ergebnis warten. Erst dann durfte man aussteigen. Es hat aber, zum Glück für alle, keinen gegeben, bei dem der Test positiv ausgefallen wäre.

Probennahme am Auto

Noch nie, soweit sich der Berichterstatter erinnern kann, haben wir so viele Tonnen Stahl und Kunststoff mit so wenig Leuten bewegt. Und es ging, dank umfassender Vorbereitung, dank der Trecker und vielleicht auch, weil gar nicht erst der Versuch gemacht wurde, Schiffe in Handarbeit hin- und her zu schieben. Ohne Suche nach passenden Gurten, ohne Leerlauf und fast ohne Pannen – ab und an sitzt dann doch ein Gurt nicht genau da, wo er sein sollte.

Schiffe zum Kranplatz, dieses Jahr ohne schieben mit der Hand
Warten auf das Wasser
Der Kapitän wartet, dass es losgeht!

Und dann Boot um Boot: Unter den Kran, anpicken, Mannschaft runter, Boot anheben, an die Kante der Spundwand schwenken, Mannschaft wieder rauf, ab ins Wasser, aus dem Kranbereich ziehen – Nächster.

Noch unseren ganz besonderen Dank an Rainer als Cheforganisator, an das traumhafte Testteam und an die Treckerfahrer. Und natürlich an den Kranfahrer – hoffentlich liest er das auch.

Jetzt brauchen wir noch eine Saison, in der wir auch irgendwo hin können mit unseren Booten.

Ach ja, das Wetter? Das war richtig frühlinghaft!

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